Hope Kapstadt Stiftung

Ich engagiere mich für die Hope Kapstadt Stiftung, bin Mitglied im Kuratorium.

In Südafrika sind insgesamt 5,6 Millionen Menschen - mehr als 10 Prozent der Bevölkerung – HIV-positiv. Rund 460.000 Kinder leben mit HIV. Mehr als zwei Million Kinder haben ihre Eltern bereits verloren aufgrund der unheilbaren Immunschwächekrankheit AIDS.

Der deutsche Pfarrer und Seelsorger Stefan Hippler kümmert sich mit HOPE um HIV-positive Kinder und deren Eltern und schafft notwendige Infrastrukturen in den Townships, um die Menschen mit den lebensrettenden Medikamenten zu versorgen. Außerdem betreibt HOPE im Tygerberg Children’s Hospital die Kinderstation Ithemba. 

Für viele HIV-positive Südafrikaner beginnen die Probleme erst nach der Entlassung aus dem Krankenhaus. Oft möchten die Erkrankten aus Angst vor Diskriminierung ihre Familie und ihre Freunde nicht über die HIV-Infektion informieren. Sie müssen ihre Medizin heimlich nehmen. Die Medikamente müssen gekühlt werden. Wenn die Familie nur einen einzigen Kühlschrank besitzt, ist die Geheimhaltung sehr schwierig. Andere Patienten können nicht lesen und schreiben oder haben auch keine Uhr. Trotzdem müssen sie die Medikamente auseinanderhalten und zu bestimmten Zeiten einnehmen oder ihren Kindern verabreichen. Wer seine Medizin nicht sehr genau nimmt, riskiert einen Rückfall oder die Entwicklung resistenter Viren in seinem Körper. Die Medikamente verlieren dann ihre Wirksamkeit.

HOPE hat in vielen Vorstädten Kapstadts, den sogenannten Townships der schwarzen Bevölkerungsmehrheit, Gesundheitsarbeiterinnen eingestellt. Sie arbeiten einerseits eng mit den Krankenhäusern zusammen und lernen die Patienten bereits auf den Stationen kennen. Nach der Entlassung begleiten sie die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen nach Hause und machen Hausbesuche. Sie geben bereits im Krankenhaus Tipps, wie die Familie auf das positive Testergebnis vorbereitet werden kann und vermeiden so, daß sie von Angehörigen aus der Familie ausgeschlossen werden. HOPE will auch verhindern, dass das Krankenhaus Kleinkinder aus Sorge vor Vernachlässigung lieber in Heime einweist, als sie der eigenen Familie zu übergeben. Eine gut informierte Familie ist für die kleinen Mädchen und Jungen ein besserer Ort als das beste Heim.

Was kostet wie viel in Südafrika?

30 €=1 Monat Betreuung von vier HIV-positiven Kindern
50 €=1 Monat Grundausbildung einer Sozialarbeiterin zur AIDS-Fachkraft
72 €=1 Woche Arbeit einer Gesundheitsarbeiterin
600 €=1 komplette Ausbildung einer Sozialarbeiterin zur AIDS-Fachkraft 

Spenden

Spenden zur Unterstützung der HOPE-Kapstadt-Stiftung überweisen Sie bitte auf folgendes Konto:

HOPE-Kapstadt-Stiftung

BFS Köln

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BLZ 370 205 00

SWIFT/BIC BFSWDE33XXX

IBAN DE15 3702 0500 0008 2695 00

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der HOPE-Kapstadt-Stiftung.